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Wir trainieren miteinander  Konzepte

Wege

Karate Do

Der Weg In heutiger Zeit wird sehr der körperliche Aspekt betont. Die Verbesserung konditioneller Eigenschaften (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit) und die Meisterung der Technik ist Ziel eines jeden Karate- Trainings. Aber das alleinige Streben nach besserer Körperbeherrschung und günstigeren Kenntnissen in der Selbstverteidigung wird den ganzheitlichen Aspekten von Kampfkünsten nicht gerecht. Ohne Entwicklung des Charakters ist Karate unvollständig. Karate ist Tradition. Mehr als 1000 Jahre liegen zwischen gestern und heute. Auf dem Meisterweg suchen wir nach den Wurzeln des Karate, die wir im Buddhismus finden dessen Wesen die Erkenntnis der Leerheit ist. Leerheit ist das Freisein von Bedingungen. Der Zen- Buddhismus Japans manifestiert sich in den so genannten Wegen (Do). Der Weg birgt seinen Wert in sich selbst. Übung und Übungsziel entsprechen sich in jeder Phase des Fortschreitens. Das Gehen von Karate- Do ist Üben.

Dojokun

Die DOJOKUN des  SAKUGAWA SHUNGO Sakugawa Shungo war der Gründer der okinawischen Dojokun, deren Grundstein bereits von Bodhidharma im Shaolin Kloster gelegt wurde. Er lehnte alle Arten von Spezialisierungen in den Kampfkünsten ab und war ein Verfechter  des bedeutsamen Prinzips, dass die Lehrmethoden der kommenden Generation der Meister durchzog. Zitat: “Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist ein Mensch, der immer mehr von immer weniger versteht”

Keiko

Keiko  - Üben im Sinne von Budo Wörtlich heißt “Keiko” (jap.) “nachdenken” - “die Haltung überdenken”. Keiko bezieht sich nicht auf eine Übung, die auf technische Fertigkeiten zielt, sondern bezweckt das Ganzwerden des Menschen. Budo ist eigentlich kein Sport oder Wettkampf im eigentlichen Sinne, sondern ein körperlich - geistiger Erfahrungsweg. Das was Keiko besagt, wirklich zu verstehen und in einem beständigen Kampf um das Rechte in sich Selbst zu vollziehen ist eine der Grundlagen, auf die in den Budo-Künsten die Entwicklung des Geistes (Shin) und die Kontrolle der Energie (Ki) aufgebaut werden kann. Keiko umfaßt alle Übungskomponenten der Weglehre: “Waza” (Technik); “KI” (Energie); “SHIN” (Geist). Das Ziel dieser Übungen ist es, Waza, Ki und Shin zur Einheit werden zu lassen, um die rechte Handlung “SHISEI” zu verstehen. Das Ergebnis einer solchen Übung ist nicht nur das Beherrschen der körperlichen Kampfkunst, sondern vielmehr das ehrliche Nachdenken über das eigene Befinden im Leben. Ohne das Erreichen diesen Zustandes der inneren Harmonie sind höhere Fortschrittsstufen im Budo nicht möglich. Der Weg des Budo besteht daher nicht nur aus der körperlichen Übung im Dojo, sondern aus einem Kampf um die rechte Haltung.
Dojokun Konzepte