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Wir trainieren miteinander  Konzepte

Wege

Karate Do

Der Weg In heutiger Zeit wird sehr der körperliche Aspekt betont. Die Verbesserung konditioneller  Eigenschaften (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit) und die Meisterung der Technik ist  Ziel eines jeden Karate- Trainings. Aber das alleinige Streben nach besserer Körperbeherrschung  und günstigeren Kenntnissen in der Selbstverteidigung wird den ganzheitlichen Aspekten von  Kampfkünsten nicht gerecht. Ohne Entwicklung des Charakters ist Karate unvollständig.  Das Herz kennt Gründe, von denen der Verstand nichts weiß. Blaise Pascal Früher gab es keine Bücher, kein Internet, kein Social Media, kein YouTube mit Karate Inhalten.  Viele der alten Meister verschlüsselten oft ihren persönlichen Kampfstile in den  Bewegungsabläufen der Kata. Diese Erkenntnisse unterlagen strenger Geheimhaltung und  wurden nur bei einer engen und tiefen Meister-Schüler-Beziehung an die eigenen Schüler  weitergegeben. In der heutigen Zeit kann man sich von der Flut an Medien die im Umlauf sind,  kaum noch retten. Um heute Karate Do zu trainieren, benötigt man lediglich den Mut mit dem  Herzen dabei zu sein.  Keine Straße ist lang, mit einem Freund an der Seite Asiatische Weisheit Im ZENtral Dojo üben wir in zwei Gruppen. Wir haben zum einen die Erwachsenen-Gruppe und  zum anderen die Kindergruppe in denen die Schüler miteinander trainieren können. An  besonderen Anlässen kommt es auch vor, das alle zusammen miteinander trainieren. Wöchentlich treffen wir uns hierzu im “Dojo”. Also dem Gymnastikraum des TV-Munderloh. Ursprünglich waren  diese Räume in Klöstern und Tempeln, in die man sich zur Meditation zurückzog. Meditation  kommt aus dem Latainischen von >>meditare<< und heißt “nachdenken”. In der heutigen  hektischen Zeit spielt die Entspannungsphase eine umso größere wichtigere Rolle, hierbei  bereiten wir uns auf das Training vor.

Dojokun

Die DOJOKUN des  SAKUGAWA SHUNGO Sakugawa Shungo war der Gründer der okinawischen Dojokun, deren Grundstein bereits von  Bodhidharma im Shaolin Kloster gelegt wurde. Er lehnte alle Arten von Spezialisierungen in den Kampfkünsten ab und war ein Verfechter  des  bedeutsamen Prinzips, dass die Lehrmethoden der kommenden Generation der Meister  durchzog. Zitat: “Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist ein  Mensch, der immer mehr von immer weniger versteht”

Keiko

Keiko  - Üben im Sinne von Budo Wörtlich heißt “Keiko” (jap.) “nachdenken” - “die Haltung überdenken”. Keiko bezieht sich nicht  auf eine Übung, die auf technische Fertigkeiten zielt, sondern bezweckt das Ganzwerden des  Menschen. Budo ist eigentlich kein Sport oder Wettkampf im eigentlichen Sinne, sondern ein  körperlich - geistiger Erfahrungsweg. Das was Keiko besagt, wirklich zu verstehen und in einem  beständigen Kampf um das Rechte in sich Selbst zu vollziehen ist eine der Grundlagen, auf die  in den Budo-Künsten die Entwicklung des Geistes (Shin) und die Kontrolle der Energie (Ki)  aufgebaut werden kann. Keiko umfaßt alle Übungskomponenten der Weglehre: “Waza”  (Technik); “KI” (Energie); “SHIN” (Geist). Das Ziel dieser Übungen ist es, Waza, Ki und Shin zur  Einheit werden zu lassen, um die rechte Handlung “SHISEI” zu verstehen. Das Ergebnis einer  solchen Übung ist nicht nur das Beherrschen der körperlichen Kampfkunst, sondern vielmehr  das ehrliche Nachdenken über das eigene Befinden im Leben. Ohne das Erreichen diesen  Zustandes der inneren Harmonie sind höhere Fortschrittsstufen im Budo nicht möglich. Der  Weg des Budo besteht daher nicht nur aus der körperlichen Übung im Dojo, sondern aus einem  Kampf um die rechte Haltung. 
Dojokun Konzepte